Jenseits von Moden - Systemisch-agile Gebote für ein postmodisches, zukunftsfähiges  Organisieren

In dem Vortrag geht es es darum, die Erfahrungen aus 20 Jahren "Agilität" und 120 Jahren Organisationsforschung zu kondensieren auf zeitüberdauernde Kernfragen des Organisierens. Es geht um Überlebenssicherung von Unternehmen und Unternehmenseinheiten, hierzu gehört vor allem die Fähigkeit, paradoxe Prinzipien (Öffnung - Schließung; Beteiligung - funktionale Differenzierung; Stabilität - Wandel etc.) kreativ zusammenzubringen (organisational wie führungsseitig). Es gibt eine Vielzahl an zeitüberdauernden Prinzipien, wie sie z. B. schon vor 70 Jahren vom Nobelpreisträger Herbert Simon in den "Proverbs of Administration" vorgestellt wurde oder später auch mit dem Fokus auf "Autopoiesis" vom Soziologen Niklas Luhmann ausgearbeitet wurden.

Ich greife für den Vortrag auf Überlegungen zurück, die ich in meinen Forschungen zu Mehrgenerationen-Familienunternehmen am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), und zuletzt auch zum "New Organizing" (dazu hatte ich letztes Jahr einen Workshop gehalten) gemacht und publiziert habe.

Was lernen die Zuhörenden in dem Vortrag?

S.o., die Tn. lernen, was es heißt, sich "in Paradoxien zu bewegen", sie lernen zunächst Bescheidenheit im Umgang mit Organisation und zugleich einen angemessenen Zugang zu Unternehmen.

Torsten Groth
Torsten Groth

Torsten Groth ist seit 2008 für Simon Weber Friends (SWF) tätig. Er ist Ansprechpartner für Inhouse-Anfragen, leitet die Aufbaukurse...

30 Minuten Vortrag

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Zeit

12:15-12:45
14. Oktober


Zielgruppe

reflektierte Praktiker der Agilität, Führungskräfte, Berater:innen


Themengebiet

Organisationsmodelle der Zukunft


ID

Fr4.3

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