Holacracy – wer führt denn da?

Holacracy verspricht, die starren Entscheidungsstrukturen einer klassischen hierarchischen Organisation aufzubrechen und den Mitarbeiter*innen den Raum und die explizite Befugnis zu geben, ihre Aufgaben selbst zu gestalten.

Bedeutet das etwa, Holacracy kennt keine Führung und jeder macht, was er will? Stimmt das wirklich, wenn es keine Chef*in mehr gibt, wenn die Macht »von oben« auf Rollen verteilt wird? Kann das funktionieren oder endet alles im Chaos?

Katharina Schweighart und Kathrin Kluge zeigen am Beispiel Netcentric, wie Führung in holakratisch organisierten Unternehmen verstanden und gelebt wird, wer welche Entscheidungen trifft und wie dabei für volle Transparenz gesorgt wird.

Sie geben einen Einblick in best practices und schauen auch auf die Herausforderungen und Stolperfallen des Ansatzes. Und sie beschäftigen sich mit der Frage, inwiefern bei der Einführung von Holacracy in Unternehmen auf den Reifegrad der jeweiligen Organisation und ihrer Mitarbeiter*innen geachtet werden sollte.

Was lernen die Zuhörer*innen in dem Vortrag?

In der Holokratie gibt es ein Regel-Set, das für alle Mitarbeiter gilt. Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen. Damit ist die Holokratie ein Gegenmodell zur klassischen Hierarchie. Die Zuhörer lernen in diesem Vortrag wie Führung in flachen Hierarchiestrukturen funktionieren kann und Leadership in der gesamten Organisation kultiviert.

Katharina Schweighart
Katharina Schweighart

Katharina Schweighart ist seit über fünfzehn Jahren in der Softwarebranche aktiv und leitet seit vielen Jahren erfolgreich große und...


Kathrin Kluge
Kathrin Kluge

Kathrin Kluge ist ist seit über 5 Jahren in der agilen Selbstorganisation zu Hause. Bei Netcentric war sie Holacracy Trainerin und...

45 Minuten Vortrag

Fortgeschritten
Zeit

14:00-14:45
26. Oktober


Themengebiet

Agile Führungsmodelle


ID

Di1.3

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