Führen in die postagile Zukunft

Die weltweiten Herausforderungen stoßen an die Grenzen der Agilität. Führungsmodelle wie „Servant Leadership“ scheitern an realen menschlichen Bedürfnissen. Die aufgelegte Kosmetik bröckelt und zeigt das wahre Gesicht unter der Maske: Wenn Bereichsleiter jetzt „Chapter Leads“ heißen, ändert das grundsätzlich nichts an der steuernden Emotionalität und den Handlungslogiken.

Selbst die Kundenzentrierung und damit der eigentliche agile Kerngedanke gerät an Grenzen, wenn man die Umwelt zerstört, während man den Umsatz rettet. „Mindset statt Methode“ ist im Mainstream angekommen. Doch es geht um viel mehr als um Methodologie oder „Mindsetologie“.

Durch die Art, wie wir wirtschaften und leben, ist nicht weniger als unsere Zukunft bedroht. Gleichzeitig gibt es eine einmalige Chance für die, die erkennen, dass sie Zukunft gestalten können. Dafür müssen wir uns weniger die Frage nach dem „Warum?“ als viel mehr nach dem „Wohin“ stellen. Wohin wollen wir?

Wer sich diese Frage stellt, kann Agilität als konkreten Begriff hinter sich lassen. Danach geht es nicht mehr um richtige Lösungen und beste Praxis, sondern um Entscheidungen. Und die fordern paradoxerweise zuallererst einmal die Rückkehr zur Gegenwart.

Inhalte

  1. Ein kleiner Emotionstest zu „Agil“
  2. Die Zukunft liegt hinter uns
  3. Warum Gegenwart Zukunft ist
  4. Beispiele für das Scheitern der Zukunftserwartungen an Agilität / New Work
    • Servant Leadership
    • Innovation
    • Kundenzentrierung
  5. Wohin statt warum
  6. Wie wir in die Postagilität führen
    • Bewahrung statt Veränderung
    • Orientierung am Guten
    • Fusion von Arbeitswelt und Wirtschaft
    • Vielfalt von Leadership
    • Kontext- statt Contentgestaltung
Svenja Hofert
Svenja Hofert

Svenja Hofert bewegt Menschen, Teams und Organisationen. Die Unternehmensberaterin und Autorin von mehr als 30 Sach- und Fachbüchern beschäftigt...

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Zeit

25. November


Raum

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