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GTWS 2: Agile Produktentwicklung für Manager: Wirtschaftliche Vorteile von Agile, Lean und Co.

Zur Anmeldung der Manage AgileReferenten: Joachim Pfeffer und Sebastian Schneider

Tag und Uhrzeit: Freitag, 18. November 2016, 09:00 - 17:00 Uhr

Level: Fortgeschritten

Inhalt: In einer Welt, in der die Produktzyklen immer kürzer und die technologischen Anforderungen immer größer werden, steht die Produktentwicklung nicht nur vor neuen technischen sondern auch vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Denn der klassische Ansatz, Entwicklungskosten durch Kapazitätsreduzierung einzusparen, kollidiert mit der stetig zunehmenden Geschwindigkeit im Business.

Wie können agile Ansätze und ähnliche Konzepte bei der Lösung dieses Konflikts helfen? Basis ist eine umfassende betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise der Produktentwicklung die wir zu Beginn vorstellen. Mit diesem Fokus fällt es leicht, agile Ansätze auszuwählen und auf die eigene Organisation und das eigene Produkt anzupassen. Bei der Sichtung von Lösungsansätzen werden wir uns nicht auf Scrum und Kanban beschränken, sondern eine ganzheitliche Betrachtung wählen und weitere verwandte Themen vorstellen, wie z.B. Lean Startup und Design Thinking.

Teil I: Die Betriebswirtschaftliche Seite der Entwicklung

  • Verschiedene Motivationen für Prozessveränderung / -verbesserung
  • Kostenarten in der Produktentwicklung: Kapazitätskosten, Verzögerungskosten, Risikokosten, usw.
  • Auswirkungen von Losgrößen in der Entwicklung
  • Kapazität, Durchsatz und Liegezeiten: Einsatz der Warteschlangentheorie in der Entwicklung
  • Praxisbeispiele / Rechenbeispiele

Teil II: Agile Produktentwicklung

  • Agile Prinzipien
  • Scrum
  • Kanban
  • Die ersten Schritte: Kleine Veränderungen, große Wirkung
  • Beispiele realer Umsetzungen: Einführung mit gesundem Menschenverstand
  • Auswirkungen der Agilen Ansätze auf betriebswirtschaftliche Parameter

Teil III: Agilität weiter gedacht: ergänzende Konzepte

  • Backlogmanagement mit der Warteschlangentheorie
  • Multiprojektmanagement mit Critical Chain
  • Kundenbedarf erfüllen mit Design Thinking
  • Problemlösung mit den Denkprozessen der Engpasstheorie
  • Business-Konzepte visualisieren und diskutieren mit Business Model Canvas
  • Erfolg durch schnelles Business Prototyping mit Lean Startup


Joachim Pfeffer ist Referent der Manage Agile 2016Joachim Pfeffer ist Unternehmensberater im Bereich Lean / Agile. Nach über 10 Jahren in der Produktentwicklung (Software, Elektronik, Mechanik) und 5 Jahren Beratungspraxis in Entwicklungs- und Dienstleistungsprozessen beschäftigt sich Joachim Pfeffer hauptsächlich mit der Einführung von Lean/Agile in der Embedded- und Mechanik-Entwicklung sowie in administrativen Prozessen. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ökonomischen Optimierung von Entwicklungsprojekten. Als aktiver Berufspilot überträgt Joachim Pfeffer Team-Konzepte aus der Luftfahrt auf Management und Entwicklungsteams.

Sebastian Schneider ist Referent der Manage Agile 2016Sebastian Schneider, Jahrgang 1977, ist als stellvertretender Ressortleiter der Wirtschaftsjunioren in Augsburg (WJA) für das Ressort Unternehmertum zuständig. Mit kreativen Formaten und Veranstaltungen fördert das Ressort Unternehmertum den Wissensaustausch vor Ort. Als Informatiker mit mehr als zwölf Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Automotive und IT ist Sebastian Schneider ausgewiesener Scrum-Experte. Sein Fokus liegt auf der iterativen Prozessverbesserung. Seine Kernkompetenzen Scrum, Kanban und die Engpasstheorie konnte Sebastian Schneider bislang bei zahlreichen Kunden zur Optimierung des Produktentstehungsprozesses, der Fertigung und im Projektmanagement einbringen. Hinzu kommt seine Begeisterung für eine rasche Entwicklung von Prototypen und sichtbaren Ergebnissen. Dazu bringt er die nötige Dynamik und den Blick für Organisationen als Ganzes mit. Sein Leitmotiv ist die Kreativität: Wie fördern neue Formate das Lernen und die Wissensvermittlung? Mit welchen visuellen Elementen wird der Zeitgeist getroffen? Geleitet von diesen Kernfragen unterstützt er mit seinem „Creative Mindset“ und dem richtigen visuellen Blick das Start-Up Tekataku.

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